Innenentwicklungspotentiale

Innenentwicklungspotenziale (IEP) sind Gebiete, die in der Regel bereits bebaut sind, aber nicht mehr genutzt oder aus Sicht der Gemeinde nicht optimal genutzt werden.
Bereits im Jahr 2006 wurden die ersten IEP im Kanton Basel-Landschaft im Rahmen der Raum+ Erhebung in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich und der Universität Karlsruhe erhoben. Die Ergebnisse sind in dem gemeinsamen Bericht [PDF-Download 8MB] mit den ebenfalls beteiligten Regionen aus dem Bundesland Baden-Württemberg enthalten.
Die nachfolgenden Erhebungen in den Jahren 2012 und 2014 wurden parallel zur Erhebung der Bauzonenstatistik durchgeführt. Dabei wurden im Jahr 2012 zu vereinbarten Terminen an unterschiedlichen Standorten im Kanton die entsprechenden verantwortlichen Gemeindevertreter und teilweise auch die Kreisplaner eingeladen, um die Informationen zum Stand der um die Potentiale der Innenentwicklung aufzunehmen. Zwei Jahre später wurden die Interviews in den Gemeinden mit mehr als 1000 Einwohnern Vor-Ort und in denen mit weniger als 1000 Einwohnern postalisch bzw. per Telefon durchgeführt.

Die nächste Erhebung findet parallel zur Erhebung des Überbauungs- und Erschliessungsstandes Ende 2016 statt.
Die Daten zu den Innenentwicklungspotentialen sind im Detail nicht öffentlich. Sie dienen den Gemeinden und dem Kanton vor allem im Rahmen von Zonenplanrevisionen.

Insgesamt gibt es gemäss der Erhebung von 2014 384 Innenentwicklungspotentiale, die sich über eine Fläche von etwa 450 ha erstrecken. Davon sind gut 300 ha überbaut. Knapp 200 ha dieser IEP lagen in Wohn-, Wohnmisch- und Zentrumszonen, gut 180 ha in Arbeitszonen, 60 ha in OeWA und 10 ha in übrigen Bauzonen.

Weitere Ergebnisse lassen sich im Kapitel Innenentwicklungspotentiale des Controlling 2010 - 2014 Berichts einsehen.