Stand der Überbauung und Erschliessung

Die Erhebung zu dem Stand der Überbauung und Erschliessung der Bauzonen in den Gemeinden des Kantons ist gemäss Raumplanungsverordnung des Bundes (Art. 31, 32 RPV) eine gemeinsame Aufgabe von Gemeinden und Kanton. Die Daten dienen dabei unter anderem zur Berechnung der aktuellen Bauzonenflächenbeanspruchung und sind so ein entscheidender Bestandteil der Kapazitätsberechnungen im Sinne von Art. 5a und 30a der revidierten Raumplanungsverordnung vom 1. Mai 2014.
Zudem dient die Erhebung der Erfüllung der Planungsgrundsätze von Objektblatt S 1.1 und S 2.1 des kantonalen Richtplans Basel-Landschaft, wonach die Gemeinden eine Übersicht über die inneren Reserven und deren Nutzungsmöglichkeiten geben sollen.

Der Stand der Überbauung und Erschliessung wird im Kanton seit 1995 alle fünf Jahre, und seit 2010 jedes zweites Jahr durchgeführt. Seit 2012 werden die Daten mittels einer Internet-Plattform erhoben, die bis zur Erhebung Ende 2016 ins GeoView integriert werden soll.

Ergebnisse von 2014

Gegen Ende 2014 liegt die Bauzonenfläche im Kanton Basel-Landschaft bei etwa 7100ha. Davon sind 6247ha überbaut und 863 ha noch nicht überbaut.
Von den 4'750 ha Zonen für Wohnnutzung sind etwa 550 ha oder knapp 12% unüberbaut. Davon sind 70 ha unerschlossen. In den rund 1'200 ha Arbeitszonenflächen befinden sich noch knapp 170 ha oder 14%, die unüberbaut sind, wovon lediglich noch 25 ha unerschlossen sind. Gut 140 ha oder 13,5% der insgesamt 1'040 ha Zonen für öffentliche Bauten und Anlagen sind derzeit unüberbaut, aber erschlossen. Dies bedeutet, dass der Überbauungsgrad der Bauzonen je nach Typ zwischen 86% und 88% liegt. Die nach Gemeinde differenzierten Daten lassen sich als Excel-Tabelle [xlsx-Download] herunterladen.
Die Ergebnisse, auch im Vergleich mit den Vorjahren, lassen sich im Kapitel Stand der Überbauung des Controlling 2010 - 2014 Berichts einsehen.

Ergebnisse der Bauzonenstatistik 2014